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Für die Regeneration von eisenhältigen Salzsäure Beizlösungen sind eine Reihe von Regenerationsprozessen bekannt. Seit 1970 ist der ökonomisch und ökologisch vorteilhafteste Prozess die Pyrohydrolyse der verbrauchten Beizlösung.

 

Der dabei ablaufende chemische Prozess besteht im Wesentlichen aus der Auftrennung der bestehenden Fe2+ und Fe3+ Chloriden und Ihrer Umwandlung in HCl und Fe2O3 bei einer Temperatur von 300 – 900 °C.

 

4 FeCl2 + 4 H2O + O2 -> 8 HCl + 2 Fe2O3

2 FeCl3 + 3 H2O           -> 6 HCl + Fe2O3

 

Nach erfolgter Trennung des Oxides (Fe2O3) wird das entstandene HCl Gas adiabatisch absorbiert und anschließend in den Beizprozess rückgeführt.

 

Dieser Prozess erlaubt eine beinahe vollständige Wiedergewinnung (Wirkungsgrad > 99,5%) der Salzsäure in einem geschlossenen Kreislauf. Das zusätzlich gewonnene Eisenoxid ist ein wichtiger Rohstoff der in vielen Industriebereichen wie zum Beispiel bei der Ferrit-, Pigment- und Farbenproduktion, sowie als Korrosionsschutz oder Nahrungsmittelzusatz verwendet werden kann.

 

Um einen kontinuierlichen Beizablauf zu gewährleisten ist ein Lagersystem unbedingt notwendig. Darum ist ein geeignetes Tanklager an die Anlage angeschlossen, um als Puffer für Stillstandzeiten der Beizlinie oder Wartungsarbeiten an der Regenerationsanlage zu dienen. Das schematische Prinzip einer Beizlinie zusammen mit angeschlossener Säureregenerationsanlage ist unten abgebildet.

 

 

ACREG kann beide Anlagentypen, sowohl Sprühröstanlagen als auch Fliessbettanlagen, basierend auf langjähriger Erfahrung und nach aktuellstem Stand der Technik, umsetzen.